Film als Produkt ästhetischer Feldforschung

Im Rahmen der Projektwochen beschäftigte sich eine Gruppe hauptsächlich mit dem Medium Film. Ziel war es hier, mit ethnologischen Methoden wie Beobachtungen, Interviews, oder Mental Maps zu forschen und dabei den Prozess sowie die Ergebnisse filmisch festzuhalten. Die Filmgruppe hat dabei kleinere und größere Projekte umgesetzt. Hier zeigen wir anhand zweier Beispiele, was dort entstanden ist.

1. „Unbekannter Ort“(2. „Ähm...27?“)

Rainer Untch

Station 1/ Raum:

Zitat aus einem Feldtagebuch zum Film Unbekannter Ort.
„Seine Mental Map war noch nicht ganz gefüllt und er fragte, was er sonst noch zeichnen könnte, worauf ich antwortete: ‚Du kannst auch einfach Orte einzeichnen, an denen du noch nie warst.‘“

2. „Ähm...27?“

Marius Mailänder und Viktoria Gabrysch

Die Idee zu dem Film „Ähm...27“ entstand aus Neugier der Schüler, warum die Buslinie M27 so häufig verspätet ist. Die Vorgabe in dieser Projektwoche war „Mein Kiez“.
Das Geheimnis um die M27-Verspätungen weckte den forscherischen Ehrgeiz der ganzen Gruppe sofort und führte als Ergebnis zu dem dokumentarischen Kurzfilm „Ähm...27“ .